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Reformierte Kirchgemeinde Langenthal
Geissbergweg 6
Postfach 1599
4901 Langenthal, CH
062 916 50 90,
info@kirche-langenthal.ch
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    Von Gott bewegt

    Wenn Gott Menschen bewegt, befreit er sie.
    Menschen, die Gott bewegt, sind freie, fröhliche Menschen.

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    vielfältig und bunt

    Vielfältig glauben – Profil zeigen.
    Die Gegenwart gestalten – auf Gottes Zukunft setzen.

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    Eine offene Kirche für alle Menschen.

    Platz für die Vielfalt des Glaubens.

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    Raum für Begegnung

    Bewährtes pflegen – Räume öffnen.

    Vor Ort präsent – die Welt im Blick.

  • Solidarität 6800 Erleben (kirchenfenster langenthal ausschnitt foto uwe w )

    gelebte Solidarität

    Offen für alle – solidarisch mit den Leidenden.

    Die Einzelnen stärken – Gemeinschaft suchen.

    Solidarität
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    Menschen verbindend

    Auf die Bibel hören – nach den Menschen fragen.

    Die Einzelnen stärken – Gemeinschaft suchen.

    Gemeinschaft

    Unsere Kirchgemeinde

    Von Gott bewegt. Den Menschen verpflichtet.

    Auf die Bibel hören – nach den Menschen fragen.
    Vielfältig glauben – Profil zeigen.
    Offen für alle – solidarisch mit den Leidenden.
    Die Einzelnen stärken – Gemeinschaft suchen.
    Bewährtes pflegen – Räume öffnen.
    Vor Ort präsent – die Welt im Blick.
    Die Gegenwart gestalten – auf Gottes Zukunft setzen.


    3700 Kontakt Anlaufstelle

    Wir sind für Sie da!


    Notfall-Handy der Kirchgemeinde / 079 135 85 69

    Pfarrer Stephan Bösiger / 062 916 50 93 / 079 135 85 63 / stephan.boesiger@kirche-langenthal.ch

    Pfarrerin Livia Karpati / 062 916 50 94 / 079 135 85 66 / karpati@kirche-langenthal.ch

    Pfarrerin Sabine Müller Jahn / 062 922 54 73 / mueller@kirche-langenthal.ch

    Pfarrer Cédric Rothacher / 062 916 50 97 / 079 135 85 62 / rothacher@kirche-langenthal.ch

    Katechetin Sandra Wildi / 079 135 85 65 / kuw@kirche-langenthal.ch

    Sozialdiakon Uwe Weinhold / 062 916 50 96 / weinhold@kirche-langenthal.ch

    Verwalter Urs Hallauer / 062 916 50 90/ verwaltung@kirche-langenthal.ch

    Dargebotene Hand Telefon 143

     

    Wort der Woche 07 10 2020

    Ein Gespräch am Lift


    Heute hat das BAG 1077 neue Fälle gemeldet, 300 mehr als gestern, die Zahlen präsentiert mir das Autoradio auf dem Heimweg. Ich komme in Anzug und gelockerter Krawatte von der Garage und gehe an den Lift. Von der Haustür her tritt ein junger Mann mit nassem Cap heran, um mit dem anderen Lift in seine Etage zu gelangen und grüsst sehr freundlich. Ich: "Jetzt hats grad wieder so richtig gesch…". Er: "Ja, starker Regen… Und, viel zu tun?" "Ja, heute war viel los. Und selber?" "Seit gestern arbeitslos, leider. Corona eben…" Sein Lift kommt, er verabschiedet sich und geht hinein. Ich rufe noch etwas wie "viel Glück bei der Arbeitssuche" hinterher. "Danke", und schon hat sich die Lifttür geschlossen. Ich bleibe hilflos zurück; meine Worte werden in keiner Weise dem gerecht, was ich dem jungen Menschen am Anfang seines Berufsweges wünschen möchte, einem Corona-Opfer in meiner Umgebung.

    1077 neue Fälle hat das BAG heute gemeldet. Der junge Mann wurde nicht erfasst, sonst wäre er nicht unterwegs gewesen. Und doch ist auch er ein Coronaopfer und zeigt auf, wie die Krankheit ihre Kreise zieht, mitten in unserer Gesellschaft. Dass auch Menschen getroffen werden, die sich absolut verantwortlich verhalten und die Schutzmassnahmen beachten. Gegen die Infektion, die sie trifft, gibt es keine Impfung und kein Heilmittel, denn Arbeit ist nur sinnvoll und längerfristig bezahlbar, wenn ihr Produkt auch gekauft wird.

    Die Inkubationszeit von Covid-19 beträgt 2-14 Tage, so kann man lesen. Das bedeutet, dass wer innerhalb von zwei Wochen keine Symptome zeigt, wahrscheinlich das ärgste überstanden hat. Denke ich an das Gespräch am Lift, so muss ich erkennen, dass es verschiedene Inkubationszeiten gibt. Zunächst die medizinische; sie dauert von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit. Dann gibt es aber auch eine wirtschaftliche Inkubationszeit, die eben mit viel Geld um Monate verlängert worden ist und jetzt anfängt, deutliche Symptome zu zeigen. Ihr folgt eine gesellschaftliche Inkubationszeit, die sich auf die allgemeine Lebensqualität auswirkt und uns als Gesellschaft langfristig vor die grössten Herausforderungen stellt. Alle drei stellen auf ihre Weise Menschen existenziell in Frage. Und alle drei treffen mittelfristig die jungen Erwachsenen wie den Mann am Lift am stärksten. Sie möchten jetzt in die geregelte Arbeitswelt einsteigen, um sich eine Existenz aufzubauen und auf eigenen Beinen zu stehen, Beziehung leben und vielleicht eine Familie gründen, grosse Träume träumen und kleine Schritte zu ihrer Verwirklichung machen. Und sie werden in den kommenden Jahrzehnten nicht nur die finanziellen Kosten für die verschiedenen Stützungsmassnahmen tragen.

    Ich bewundere die heutige Generation, die am Anfang ihres Erwachsenenlebens steht, wenn ich sehe, mit welcher Gewissenhaftigkeit sie mit den momentanen Lebensbedingungen umgehen und mit welcher Zuversicht sie durch unsere Welt gehen. Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich – oder wie die Jungen Erwachsenen, denn sie gestalten es mit.

    Stephan Bösiger, Pfarrer

     

     

     

     

     


    Kirchenzeitung PROFIL

    Zeitung

    In der Zeitung «PROFIL» finden Sie monatlich alle Informationen zu unserer Kirchgemeinde.

    Oktoberausgabe 2020

    Septemberausgabe 2020

     

    Durchführung «7 Days »

    Die Anlässe zur Wiedereröffnung der Kirche Geissberg finden vom 19. - 25. Okober statt.
    Es gelten besondere Sicherheitsmassnahmen zum Wohle Ihrer Gesundheit.

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    Geissberg «Schreckmümpfeli» mit Pfr. Dr. Werner Sommer

    Und dann gilt immer noch: es gibt halt mehr Dinge zwischen Himmel und Erden…

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    Video: «Religion und Kirche(n) – Auslaufmodelle oder Hoffnungsträger ?»

    «Religion und Kirche(n) – Auslaufmodelle oder Hoffnungsträger», Vortrag von Prof. S. Huber mit Podiumsgespräch mit S. Huber (empirische Religionsforschung), J. Pörksen Roder (Synodalratspräsidentin), Pfr. S. Bösiger und Kirchgemeinderatspräsident R. Steiner

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