Unterlagen erhältlich: Kirchensonntag: «Vom Glück, dankbar zu sein»
Am Sonntag, 1. Februar 2026 begeisterte der Psychologe und Forscher Mathias Allemand ein grosses Publikum. - Die Gedanken hallen nach.
Auf vielfachen Wunsch, können wir Ihnen die Präsentation zum Thema «Kraft der Dankbarkeit» auf Anfrage zustellen.
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage die Präsentation des Kirchensonntags zu.
Kontak: Urs Hallauer, 062 916 50 90 / Mail
Existenzielle Fragen
In seinem Vortrag wurden Fragen behandelt wie etwa «Was bedeutet Dankbarkeit?», «Wofür können wir dankbar sein?» sowie «Wozu ist Dankbarkeit gut?» und «Können wir unter allen Umständen dankbar sein?»
Allemand absolvierte sein Psychologiestudium an der Universität Bern und promovierte an der Universität Zürich. Derzeit arbeitet er als «Senior Researcher» im Bereich Forschung und Entwicklung an der Pädagogische Hochschule Schaffhausen. Zusätzlich ist er Titularprofessor an der Universität Zürich.
Mathias Allemand beschäftigt sich vor allem mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsdynamik. Wie verändert und entwickelt sich die Persönlichkeit im Erwachsenenalter sowie im höheren Alter? Wie gehen Menschen mit Gefühlen und sozialen Beziehungen um? Dabei kommen Aspekte wie Verzeihen und Dankbarkeit zum Tragen. Auch Methoden der Langzeit- und Interventionsforschung stehen in seinem Fokus.
Der Songtext «merci» von Stiller Has (Endo Anaconda) war ein idealer Einstieg in den Kirchensonntag. Humorvoll und ironisch zählt Stiller Has Dinge auf, für die man dankbare sein kann. Es ist ein «merci» für so manches, was man hat.
Unsere menschliche Wunschliste ist reichhaltig: man möchte möglichst viel erreichen und erleben. Der Blick richtet sich oft auf jene, die (noch) mehr haben sowie auf die Gesunden, Schlanken, Sportlichen, Intelligenten, Erfolgreichen …
Oft verblasst dabei das Erkennen unserer eigenen Schätze etwas. Diese erscheinen uns zu klein, zu unbedeutend, zu selbstverständlich: Die warme Stube, das Fehlen von Hunger und Durst, die warme Dusche, die geistige und körperliche Bewegungsfreiheit, die Meinungsfreiheit und das Leben in einer direkten Demokratie.
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