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Reformierte Kirchgemeinde Langenthal
Geissbergweg 6
Postfach 1599
4901 Langenthal, CH
062 916 50 90,
info@kirche-langenthal.ch
Informationen Kirchgemeindeversammlung 20.06.2024
16.05.2024

Aktenauflage Kirchgemeindeversamlung und Hinweis zur Informationsveranstaltung «Arealentwicklung Hard»

 

 

Kirchgemeindeversammlung vom 20. Juni 2024
In der Kirchgemeindeversammlung stehen die positive Jahresrechnung 2023 und das Zwinglihaus im Zentrum.

Inforationsveranstaltung zur «Arealentwicklung Hard»
Unmittelbar nach der Kirchgemeindeversammlung vom 20. Juni findet im Zwinglihaus (20 Uhr) eine Informationsveranstaltung mit konsultativem Charakter statt.
Die Informationen entnehmen Sie der verlinkten Kirchenzeitung PROFIL (siehe ganz unten).

Unterlagen zur Einsicht
Die Unterlagen zur Kirchgemeindeversammlung sind auf dieser Website (siehe ganz unten) publiziert. Sie liegen ab 16. Mai zur Akteneinsicht auch in der Geschäftsstelle am Geissberweg 6 auf. Öffnungszeiten:  Montag-Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr oder nach Voranmeldung.

Rechtsmittelbelehrung: Beschwerden gegen Versammlungsbeschlüsse sind innert 30 Tagen nach der Versammlung schriftlich und begründet beim Regierungsstatthalteramt in 3380 Wangen an der Aare einzureichen (Art. 63 ff VRPG). Die Verletzung von Zuständigkeits- und Verfahrensvorschriften ist sofort zu beanstanden (Art. 49a GG). Wer rechtzeitige Rügen pflichtwidrig unterlassen hat, kann gegen Beschlüsse nachträglich nicht mehr Beschwerde führen.

Langenthal, 8. Mai 2024

Namens des Kirchgemeinderates

Der Präsident: Reto Steiner
Der Ratssekretär: Thomas Gehrig



Zwinglihaus – mittendrin im Entwicklungsgebiet Hard!

Das Areal Hard nördlich der Bahnlinie ist eines der grössten Entwicklungsgebiete der Stadt Langenthal. Im Kontext der Teilgebiete Bäregg und Zwingli ist die reformierte Kirche als Land- und Liegenschaftseigentümerin direkt involviert. Das Kirchenzentrum Zwinglihaus hat mit seiner Landreserve ein hohes Potential für die Mitgestaltung eines neuen Quartierzentrums.

Die Ausgangslage im Entwicklungsgebiet Hard ist eine grosse Chance für die Stadt allgemein und für die Kirche im Besonderen. Nach bereits intensiver Vorarbeit hat der Kirchgemeinderat beschlossen, dass sich die Kirchgemeinde im Planungsprozess aktiv einbringen soll.

Sinkende Finanzerträge

Schweizweit sinkende Mitgliederzahlen wirken sich negativ auf die Finanzerträge aus und die Kirchensteuern der juristischen Personen stehen im Fokus politischer Diskussion. Gleichzeitig gewinnen Immobilien als potentielle Einnahmequelle an Bedeutung – auch für die Kirche Langenthal!

Auf der Suche nach Gestaltungslösungen für eine Kirche unter erschwerten finanziellen Bedingungen braucht es das Mitdenken der gesamten Kirchgemeinde. Darum will der Kirchgemeinderat die Gemeindemitglieder aktiv in den Entwicklungsprozess miteinbeziehen.

Breite Partizipation

Unmittelbar nach der Kirchgemeindeversammlung vom 20. Juni findet im Zwinglihaus (20 Uhr) eine Informationsveranstaltung mit konsultativem Charakter statt. Beispielhaft werden zwei Referenzprojekte aus dem grossen Immobilienportfolio der Kirchgemeinde Zürich und der Gesamtkirchgemeinde Bern vorgestellt. Deren Erfahrungen zeigen eine mögliche Stossrichtung der anstehenden Entwicklungsplanung.

Nach 45 Jahren benötigt das Kirchenzentrum Zwinglihaus eine substanzielle bauliche Sanierung. Zudem ermöglicht ein gezielter Umbau die Anpassung an heutige und zukünftige Bedürfnisse der Kirche in diesem sich stadtseitig ebenfalls dynamisch verändernden Quartier. Ein solches Vorhaben löst hohe Investitionen in die bestehende, aber auch in neue Immobilien aus.

Letztlich geht es um die Frage, in welcher Form die Kirche zukünftig präsent sein soll.

Der Kirchgemeinderat möchte in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenthal und den weiteren Partnern in unmittelbarer Umgebung (Coop, Stiftung Vivola Alterssiedlungen, potentielle Drittinvestoren) an die Entwicklung des neuen Quartierzentrums herangehen. Dabei werden die Aspekte zur Realisierung eines kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Hardzentrums konkret zu entwickeln sein. Zudem hat sich die Kirchgemeinde als Grundeigentümerin an den Planungskosten zu beteiligen.

Erfahrungen von Kirchgemeinden in strategischen Entwicklungsprozessen zeigen, dass nach Möglichkeit keine Ressourcen wie Land oder Gebäude veräussert, dass der Fokus auf Eigenentwicklung gelegt und dass tragfähige Visionen mit Basisbezug von innen heraus entwickelt werden sollen.

Suche nach tragfähigen Kompromissen

Für mehrheitsfähige Lösungen braucht es tragfähige, sozialverträgliche Kompromisse. Ausschliesslich auf die Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Lösungen haben im kirchlichen Kontext nur geringes Erfolgspotential. Um ein Scheitern von späteren Umsetzungskrediten möglichst zu verhindern, sollen sich interessierte Mitglieder bereits in dieser frühen Phase einbringen können.

Für den Kirchgemeinderat:

Markus Zahnd (Ressort Infrastrukturen)

Daniel Rüegger (Ressort Finanzen und Personal)

Richard Bobst (Ressort Kultus)


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