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Reformierte Kirchgemeinde Langenthal
Geissbergweg 6
Postfach 1599
4901 Langenthal, CH
062 916 50 90,
info@kirche-langenthal.ch

 mit Führung im Landesmuseum Zürich

 

Wir bieten an, diese interessante Ausstellung zusammen zu besuchen und rund um den Besuch auch über dieses Thema zu diskutieren. 

Programm

9.00 Uhr                       Treffpunkt beim Bahnhof Langenthal
9.12 Uhr                       Fahrt ohne Umsteigen nach Zürich

Kurzer Fussweg ins Landesmuseum, direkt neben dem Bahnhof

10.15 – 11.15 Uhr        Führung und anschliessend noch Zeit, um in der Ausstellung zu verweilen 
12.30 Uhr                     Gemeinsames Mittagessen im SBB Selbstbedienungsrestaurant ‘Oase’ im Hauptbahnhof

Anschliessend je nach Zeit und Wünschen noch ein kleiner Spazier-gang der Limmat entlang oder… 

14.53 Uhr                     Rückfahrt ab HB Zürich ohne Umsteigen zurück nach Langenthal mit geplanter Ankunft um 15.47 Uhr 

Kosten  

Für die Bahnfahrt und den Eintritt im Landesmuseum:

60 bis 72 Franken ohne ½-Tax oder GA
32 bis 41 Franken mit ½-Tax
8 Franken mit GA

Der genaue Preis ergibt sich aus der Anzahl Teilnehmer – ab 10 TeilnehmerInnen können wir ein Gruppen-Billett lösen. Die Führung offeriert die Kirchgemeinde und das Geld für Bahn und Eintritt wird im Zug eingezogen.
Essen und Getränke unterwegs und beim Mittagessen nicht inbegriffen. (Pensionierte) Bahn- und ÖV-Angestellte haben eine Vergünstigung in der ‘Oase’.

Anmeldungen per Telefon / Mail bis spätestens Freitag, 7. Juni 2019

Warum brauchen wir eigentlich Sündenböcke?

Die Ausstellung im Neubau des Museums untersucht die kollektive Gewalt von Gruppen und Gesellschaften gegen Einzelne von der Vorzeit bis in die Gegenwart. Dabei kommen urzeitliche Menschenopferungen, Lynchmorde auf dem Scheiterhaufen oder auch das andere zum Sündenbock machen in unserer Zeit zur Sprache.

Ebenso thematisiert werden diejenigen Kräfte, die sich der Hetze und der Gewalt entgegenzustellen versucht haben wie die Religion oder die Aufklärung.

Auf der Homepage von SRF steht zur Ausstellung:

«Sündenböcke gibt es jederzeit und überall – von Jesus bis zum Mobbing- Opfer. Um Rivalitäten, Eifersucht und Gewalt zu verhindern, sollen Gemeinschaften ihre Sünden nicht auf Menschen übertragen. Sondern auf einen Bock – und diesen Sündenbock in die Wüste treiben.

Einer oder eine muss den Kopf hinhalten für die Probleme einer ganzen Gemeinschaft: Sei es, um die Götter zu besänftigen, die soziale Gruppe zu stärken oder Konflikte auf eine Person zu kanalisieren. Dieser Art von kollektiver Gewaltanwendung wollten die jüdische und die christliche Religion einen Riegel schieben.

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, sagte Jesus. Er wurde selber als Sündenbock gekreuzigt und als unschuldiges Opfer beweint.

Mit Jesus hätte der Mechanismus durchbrochen werden können, erklärt Marina Amstatt vom Landesmuseum. «Dass das nicht funktioniert hat, merkt man im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit mit derVerfolgung von Hexen, Juden oder Ketzern durch die christliche Kirche.»

Team der Sozialdiakonie: Telefone 062 916 50 95 / 96
Mail: sdm@kirche-langenthal.ch

Datum

13.06.2019 09:00 - 16:00

Ort

4900 Langenthal